Sauerstoffmehrschritt-Therapie
Grundgedanke
Die Sauerstoffmehrschritt-Therapie wurde von dem Deutschen Physiker und Krebsforscher Prof. Manfred von Ardenne (1907-1997) entwickelt. Sie basiert auf der Tatsache, dass ein ausreichender Gehalt an Blutsauerstoff für den gesamten Körper elementar wichtig ist. Doch etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnt die Sauerstoffaufnahme durch die Lunge merklich abzunehmen, so dass die maximal mögliche Sauerstoff-Konzentration im Blut abnimmt. Die Folgen können ganz unterschiedlich sein: von einem Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit bis hin zum Herzinfarkt.
Anwendung
Ziel der Sauerstoffmehrschritt-Therapie die Anhebung der Sauerstoffsättigung im Gewebe. Anstelle der Inhalation von gewöhnlichem Sauerstoff wird dabei allerdings ionisierter Sauerstoff eingesetzt. Dadurch kann mehr Sauerstoff in die Körperzellen transportiert werden. In einigen Fällen empfehlen wir auch die kombinierte Anwendung mit einer Eigenbluttherapie.
Therapie in mehreren Schritten
Eine optimale Wirkung wird bei der Kombination mehrerer wesentlicher Faktoren erzielt:
- Erhöhung der Sauerstoffausnutzung im Körper durch die Gabe von Vitaminen und Mineralstoffen
- Erhöhung des Sauerstoffgehaltes im Blut durch Inhalation von ionisiertem Sauerstoff. Dadurch wird gleichermaßen der arterielle Sauerstoff-Partialdruck erhöht.
- Erhöhung der Durchblutung durch körperliche Bewegung
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